Toll gespielt, trotzdem verloren!

Es war die bisher beste Saison-Leistung, die die Bayernliga-Volleyballerinnen des VC Schwandorf vor eigenem Publikum ablieferten. Trotzdem reichte es beim Heimspiel gegen die N.H. Young Volleys nicht zu einem Punktgewinn. Dabei waren die Mädels von Trainer Pavel Barborka ganz nah dran an ihrem ersten Heimsieg in dieser Saison.

Das Spiel gegen den Favoriten, eine blutjunge, hochtalentierte Truppe der beiden Vereinen Neudrossenfeld und Hollfeld, begann fulminant. Nicht die Oberfranken, sondern der Gastgeber, bei dem Spielführerin Leonie Knaus wegen Heimat-Urlaub fehlte, legte so richtig los. Mit ihrem Aufschlag zerlegte Zuspielerin Julia Brunner gleich zu Spielbeginn die gegnerische Annahme. Beim Stande von 7:0 hatte der Gäste-Trainer bereits seine zweite Auszeit verbraucht, die aber nichts nutzte. Wie im Spielrausch zogendie VC-Spielerinnen mit 17:5 davon. Es passte einfach alles bei Schwandorf in dieser Phase des Spiels. Mit 25:15 holte man schließlich Satz eins.

Doch es war nur eine Frage der Zeit, wann die Oberfranken zu ihrem Spiel finden würden. Im zweiten Satz gelang es ihnen auch, den Druck auf die VC-Abwehr besonders durch ihre starken Aufschläge zu erhöhen. Allerdings profitierte der VC auch während des gesamten Spiels von der relativ hohen Aufschlagfehler-Quote des Gegners. Beim Stande von 21:21 war es aber ein Aufschlagfehler von Schwandorf, der den Gegner in Führung brachte. Mit 25:21 glichen die N.H. Young Volleys aus. 

Auch in den Sätzen drei und vier lieferte sich der VC Schwandorf einen packenden Kampf mit dem bisher ungeschlagenen Gastgeber, hatte die große Chance, das Match für sich zu entscheiden. Im dritten Satz brachte Diagonalspielerin Stephi Wittmann, die für Anna Rank eingewechselt wurde, neuen Schwung, sorgte für mehr Sicherheit vor allem in der Annahme. Schade, dass im dritten Satz eine 22:20-Führung nicht reichte, beim Stande von 23:23 eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters zum Satzball des Gegners führte, der schließlich mit 25:23 gewann. Ein ähnliches Bild in Satz vier: Wiederum zeigten die VC-Mädels bei den „big points“, beim Stande von 23:23, Nerven. N.H. Young Volleys machte wiederum mit 25:23 und damit mit 3:1-Sätzen den Deckel zu. 

Schon am nächsten Samstag kommen die Schwandorfer Bayernliga-Damen wieder in den Genuss eines Heimspiels. Es geht gegen dien TV Altdorf 2. Die ebenfalls aus der Landesliga aufgestiegenen Mittelfranken wurden in der vergangenen Saison zwei Mal besiegt, hoffentlich ein gutes Omen für den VC Schwandorf.

Einkalkulierte Niederlage gegen Spitzenreiter

Mit geringen Erwartungen fuhren die Volleyballerinnen des VC Schwandorf zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer TV Erlangen vergangenen Sonntag. „Wir müssen gegen andere Mannschaften die Punkte holen“, nahm Trainer Pavel Barborka bereits im Vorfeld der Mannschaft den Druck weg. Den technisch versicherten und routinierten Vizemeister der vergangenen Saison kannte Barborka ja aus seiner Zeit als Trainer beim VGF Marktredwitz.

Und der Gastgeber trumpfte auch gleich von Anfang an auf, ging schnell in Führung. Allerdings machten die VC-Mädels es den Mittelfranken auch leicht. 7 direkte Punkte durch Annahmefehler und 6 Aufschlagfehler allein im ersten Satz sind im Volleyball kaum noch wettzumachen. Letzteres lag auch an dem Versuch, den angriffsstarken Gegner durch druckvolle Aufschläge gar nicht ins Spiel kommen zu lassen. So waren die ersten beiden Sätze auch eine klare Angelegenheit für Erlangen (25:13, 25:15). Im dritten Satz fanden dann die VC-Mädels besser ins Spiel, gingen ab Mitte des Satzes sogar in Führung. Doch es war am Ende Kopfsache, dass man mit 0:3 nach Hause fuhr. Es fehlte einfach der Glaube, das Spiel noch drehen zu können.

Schon am kommenden Sonntag wartet der nächste schwere Brocken auf die VC-Damen. Es geht zum Tabellenzweiten TB Regenstauf. Um da nicht auch leer auszugehen, müssen die Schwandorfer Volleyballerinnen mit mehr Mut und Selbstvertrauen ins Spiel gehen.

Knappe Niederlage bei Heimdebüt für Bayernliga-Team des VC Schwandorf

Nicht nur optisch – beide Mannschaften spielten in schwarzen Trikots – auch spielerisch gab es viele Gemeinsamkeiten an diesem Samstagabend in der Oberpfalzhalle zwischen dem VC Schwandorf und dem Gegner TV Mömlingen. Beide Teams glänzten durch starke Aufschläge, bei beiden Teams ragten die Zuspielerinnen hervor, auf Schwandorfer Seite Julia Brunner, auf MömlingerSeite Fiona Zahn. Und beide Mannschaften hatten ihre Achillesferse in der Annahme. Und diese Schwäche verhinderte oft ein druckvolles Angriffsspiel auf beiden Seiten. So verwunderte es nicht, dass das Match lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen war, aus dem nach fünf Sätzen Mömlingen als der glückliche Sieger hervorging.

Wieder mit Rebecca Held auf Außen, aber mit Eva Hofmann auf der Diagonalposition begann VC-Trainer Pavel Barborka. Anna Rank blieb nach ihrer Sprunggelenksverletzung zunächst auf der Bank. Eva Hofmann rechtfertigte an diesem Tag ihre Nominierung, überzeugte sowohl im Angriff als auch in der Abwehr.

Unnötig mit 25:27 gaben die VC-Mädels Satz eins her, nachdem sie schon mit 22:19 vorne gelegen waren. Satz zwei holten sie aber mit 25:18. Ärgerlich, dass auch Satz drei verschenkt wurde, durch einen Aufstellungsfehler und einen verstellten Ball beim Stand von 24:24. Mit 25:22 erreichte man aber das Minimalziel Tiebreak. Hier setzte sich allerdings Mömlingen eindeutig mit 15:8 durch.

Mit vier Punkten nach zwei Spielen liegen die VC-Volleyballerinen als Neuling trotzdem noch im Soll. Doch in den beiden kommenden Spielen geht es gegen die derzeit in der Bayernliga-Tabelle führenden Mannschaften TV Erlangen und TB Regenstauf, und dazu noch jedes Mal auswärts.

Neue Gesichter bei Bayernliga-Damen des VC Schwandorf

Die Vorbereitungsphase für die Bayernliga-Saison ist bei den Volleyballerinnen des VC Schwandorf bereits im vollen Gange. Seit dem Sieg in der Relegation und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga Anfang April hat sich bereits viel getan beim VC Schwandorf. Sowohl auf der Trainerbank als auch auf der Spielerbank sieht man neue Gesichter.

Für die Bayernliga-Mannschaft hat die Vereinsführung mit Pavel Barborka einen neuen Trainer verpflichtet. Das bisherige Trainergespann Thea und Gerd Spies, das die Mädels von der Kreisklasse bis in die Bayernliga geführt hatte, legt den Schwerpunkt nun wieder auf die Nachwuchsarbeit. Gerd Spies wird aber als „Team-Manager“ der Mannschaft weiter erhalten bleiben. „Es war jetzt wichtig, mit einem externen Trainer neue Impulse zu setzen“, erklärte der Vorstand den Personalwechsel. Mit Pavel Baborka (57) konnte ein Trainer gewonnen werden, der hohe fachliche Kompetenz mitbringt.

Der ehemalige tschechische Nationalspieler ist in Volleyball-Kreisen kein Unbekannter. Seit 26 Jahren lebt bereits der 197m große ehemalige Mittelbocker im oberfränkischen Marktredwitz. In den 80er Jahren spielte er bei Roter Stern Prag, wurde vier Mal tschechischer Meister. Mit der tschechischen Nationalmannschaft errang er 1985 die Vize-Europameisterschaft. Beim VGF Marktredwitz spielte Pavel Barborka noch selbst aktiv in der 2. Liga, bevor er dann im Jahr 2000 auf die Trainerbank wechselte. Später übernahm der A-Schein-Inhaber bei den Oberfranken den Damenbereich.

Mit zwei jungen Studentinnen konnte der VC Schwandorf seinen Bayernliga-Kader verstärken. Sowohl die Außenangreiferin Leonie Knaus als auch die Mittelblockerin Helena Gleiß haben bereits höherklassige Erfahrung. Beide studieren in Regensburg. Dort ist auch der Kontakt entstanden. Leonie Knaus kommt eigentlich aus dem Bundesland-Baden-Württemberg, spielte dort bei der TG Biberach in der 3. Liga. In Regensburg studiert die 23-Jährige derzeit Vergleichende Kulturwissenschaft.

Die 1,93 m große Helena Gleiß hat beim TV Altdorf das Volleyballspielen gelernt. Schon mit 14 Jahren stand sie im Kader der Jugend-Nationalmannschaft. Mit 15 Jahren wechselte sie ins Internat des Bundesligisten Rote Raben Vilsbiburg, spielte dort auch in der 2. Bundesliga. In Regensburg studiert sie jetzt die Fächer Biologie und Englisch für das Lehramt an Gymnasien.

Der neue Trainer hofft mit den beiden Neuzugängen die Lücken schließen zu können, die durch den studiumbedingten Weggang von Spielführerin Rebecca Rester und Mittelblockerin Johanna Munding entstanden sind. Am 28. September bereits starten die Volleyball-Mädels des VC in das Abenteuer Bayernliga, mit einem Auswärtsspiel beim ATSV Veitsbronn. Am zweiten Spieltag, den 12. Oktober, spielen sie dann erstmals vor heimischem Publikum in der Oberpfalzhalle, gegen den TV Mömlingen.

VC Schwandorf feiert Bayernliga!

Jubel beim VC Schwandorf! In einem dramatischen Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bayernliga gewannen die Damen 1 des VC im Tiebreak, steigen damit in die Bayernliga auf. Es ist der größte Erfolg in der noch jungen Vereinsgeschichte des VC Schwandorf.

Ein ganzer Bus mit VC-Fans hatte sich an diesem Sonntag nach Würzburg aufgemacht zum Aufstiegsspiel gegen Gastgeber TG Würzburg. Und die Fans wurden auch dringend zur Unterstützung gebraucht. Denn trotz einer spielerischen Überlegenheit konnte das VC-Team während des ganzen Spiels ihre Nervosität nicht ablegen. Es war bis zum letzten Ballwechsel eine Zitterpartie gegen die abwehrstarken Gastgeber, bis endlich nach dem Matchball zum 15:12 im Tiebreak gejubelt werden konnte.

Dabei hätte es der VC Schwandorf viel einfacher haben können. Beim Stande von 23:23 wurde aber der erste Satz durch Eigenfehler leichtfertig verschenkt, der Satz ging mit 25:23 an Würzburg. Im zweiten Satz steigerten sich aber die VC-Mädels, punkteten vor allem über die Mitte mit Johanna Munding und Desi Pronath, glichen mit 25:19 aus. Die Unsicherheit blieb aber auf Schwandorfer Seite. Dem Angriff, das Paradepferd des VC, fehlte oft der nötige Druck. So blieb es für die zahlreichen Zuschauer auch in den Sätzen drei und vier ein Wechselbad der Gefühle. Schließlich musste der Tiebreak entscheiden. Hier zog Schwandorf schnell mit 11:5 davon. Lisa Hirsch war es vorbehalten, den vielumjubelten Matchball zum 15:12 zu verwandeln und den Aufstieg perfekt zu machen.

Für den Schwandorfer Volleyballclub ist das der größte Erfolg in seiner noch jungen Vereinsgeschichte. Der Kern der Mannschaft kann auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Zum fünften Mal in sechs Jahren, von der Kreisklasse bis zur Bayernliga, sind diese Volleyballerinnen des Trainergespanns Thea und Gerd Spies jetzt aufgestiegen. Sowohl für das junge Team als auch für den gesamten Verein wird die kommende Bayernliga-Saison eine große Herausforderung.

Auch die weibliche Nachwuchsriege des VC Schwandorf konnte am vergangenen Wochenende jubeln. Die Bezirksklassen-Mädels gewannen beim VC Amberg ihre beiden Relegationsspiele. Gegen Gastgeber VC Amberg II knapp in fünf Sätzen, gegen die SG Ursensollen/Sulzbach-Rosenberg klar in drei Sätzen. Mit diesen beiden Siegen retteten die Mädels von Trainerin Thea Spies den Liga-Erhalt.

Mit großer Wahrscheinlichkeit schaffte dies auch die 2. Herrenmannschaft des VC. Sie verlor zwar eines ihrer beiden Relegationsspiele, das Match gegen den FC Talmassing, hauchdünn im Tiebreak, gewann aber mit 3:1 gegen den Lokalrivalen SC Ettmannsdorf. Voraussichtlich wird dieser Sieg reichen, auch in der kommenden Saison in der Bezirksklasse spielen zu können.

VC Schwandorf klopft an die Tür zur Bayernliga

Ein voller Fan-Bus des VC Schwandorf macht sich am Sonntag um 9.30 Uhr in Richtung Würzburg auf, um ihre Landesliga-Damen zu unterstützen. Ein Sieg trennt diese noch zum Aufstieg in die Bayernliga. Als Vizemeister der Landesliga Nord-Ost treten sie in der Relegation gegen den Vizemeister der Landesliga Nord-West, die TG Würzburg an. Wer gewinnt, ist Bayernligist.

Die Volleyballlerinnen von Trainer Gerd Spies haben eine überraschend erfolgreiche Landesliga-Saison hinter sich. Überraschend deshalb, weil sie personell Aderlass verkraften mussten. Den zweiten Platz und damit den Relegationsplatz zum Aufstieg in die Bayernliga haben sie sich aber auch am Ende verdient. Sie gewannen nicht nur die letzten sieben Spiele hintereinander, sie schlugen auch den Meister TV Altdorf II zuhause in einem hochklassigen Match. Den starken SV Hahnbach II bezwangen sie sogar in eigener Halle. 

Nachdem der dritte Teilnehmer an der Relegation, der Bayernliga-Achte VGF Marktredwitz freiwillig zurückgezogen hat, entscheidet am Sonntag ein Spiel über Aufstieg oder Nicht-Aufstieg. Der Gastgeber TG Würzburg ist natürlich eine große Unbekannte. Wie der VC Schwandorf verloren auch sie nur drei Spiele in der vergangenen Saison. Wenn das junge VC-Team so aufspielt wie zuletzt gegen Altdorf und Hahnbach, ist mit den Fans im Rücken durchaus die Chance gegeben, dass in der kommenden Saison in der Schwandorfer Oberpfalzhalle nach vielen Jahren wieder Bayernliga-Volleyball zu sehen ist. 

Zwei weitere Mannschaften des VC Schwandorf kämpfen ebenfalls am Wochenende in der Relegation, allerdings um den Abstieg. Die beiden Bezirksklassen-Teams des VC, die 2. Herren- und 2. Damenmannschaft, können mit einem Erfolg die Liga doch noch halten. Die Jungs von Paul Zant spielen an diesem Samstag in der Oberpfalzhalle, aber nicht als Gastgeber. Das ist der Kreisligist SC Ettmannsdorf. Als Dritter im Bunde spielt noch der FC Thalmassing um den Platz in der Bezirksklasse. Beginn ist um 15.00 Uhr. Der VC Schwandorf bestreitet die Spiele zwei und drei.                          

Auch das junge Team von Trainerin Thea Spies kann ihre Bezirksklassen-Saison noch versöhnlich abschließen. Voraussetzung ist allerdings, dass die VC-Mädels am Sonntag in der Amberger Luitpoldschule gegen den Gastgeber VC Amberg II und gegen die SG Ursenollen/Sulzbach-Rosenberg gewinnen. Spielbeginn hier ist um 11.00 Uhr.

Landesliga-Damen sind Vizemeister

Mit dem insgeheim erhofften Patzer von Landesliga-Tabellenführer TV Altdorf II am letzten Spieltag wurde es nichts. Durch einen souveränen 3:0-Sieg bei der VG Hof sicherte sich aber der VC Schwandorf die Vizemeisterschaft und dadurch die Teilnahme an der Relegation zum Aufstieg in die Bayernliga.

Die Marschroute für die Volleyballerinen des VC Schwandorf bei diesem Saisonfinale war klar: Sie mussten ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenachten VG Hof erledigen und darauf hoffen, dass der Tabellenführer Altdorf bei seinem Punktspiel in Wilting patzt. 

Doch so richtig losgelegt hatten die Mädels von Trainer Gerd Spies gegen die Unterfranken zunächst nicht. Mit 8:10 lagen sie im ersten Satz sogar hinten, als Mittelblockerin Johanna Munding zum Aufschlag kam. Und diese Position sollte sich bis zum Satzende nicht mehr ändern. 17 Aufschläge hämmerte die VC-Spielerin ins gegnerische Feld, bis mit 25:10 der erste Satz eingefahren war. Die offensichtliche Annahmeschwäche des Gegners kam dem aufschlagstarken VC Schwandorf sehr entgegen, die dieser auch gnadenlos ausnutzte. Spätestens mit dem Gewinn des ersten Satzes war es eine relativ einseitige Partie für den Tabellenzweiten, der dann auch souverän mit 25:9 und 29:14 die Sätze zwei und drei gewann. Trainer Gerd Spies konnte auch wieder die Gelegenheit nutzen, allenSpielerinnen Einsatzzeiten zu verschaffen.

Nach Spielende war nun die Spannung groß. Es galt abzuwarten, bis das Ergebnis aus Wilting feststand. Und tatsächlich sicherte sich der TV Altdorf durch einen 3:1-Sieg, allerdings mit hauchdünnen Satzergebnissen, die Meisterschaft. Die Enttäuschung der jungen Truppe von Trainer Gerd Spies hielt aber nur kurz an. Jetzt gilt es, die zwei Wochen bis zur Relegation am 7. April durch intensives Training zu nutzen, um gut vorbereitet in die Relegation zum Aufstieg in die Bayernliga zu gehen.

Erfolgreiches Wochenende für VC Schwandorf

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Keine leichte Aufgabe hatte die Damen 1 eigentlich im ersten Spiel gegen den BSV Bayreuth erwartet. In der Hinrunde konnten die Oberfranken ja erst nach einem Marathon-Tiebreak mit 25:23 geschlagen werden. Umso erstaunlicher, dass an diesem Wochenende Bayreuth klar mit 3:0 bezwungen werden konnte, wobei allerdings die Sätze relativ eng waren (25:21, 25:23, 25:23). Die meisten Scorer-Punkte auf Schwandorfer Seite machte bei diesem Spiel Diagonalspielerin Anna Rank. Noch erfreulicher das Ergebnis gegen den zweiten Gegner an diesem Tag, dem SV Wilting. Mit einem klaren 3:0 wurde die eigentlich als Meisterschafts-Favorit eingestufte Mannschaft aus dem Bayerwald nach Hause geschickt (25:18, 25:12, 25:12). Allerdings musste Wilting an diesem Tag stark ersatzgeschwächt antreten. Bei Schwandorf machte sich bezahlt, dass Trainer Gerd Spies an diesem Tag der ganze Kader zur Verfügung stand, also auch mit Lisa Hirsch auf der Mitte und Stephi Wittmann auf Außen Wechsel-Optionen hatte. Durch die beiden Siege findet sich das Landesliga-Team jetzt völlig überraschend auf dem dritten Platz der Tabelle. Schon am kommenden Wochenende kann mit einem Sieg beim SV Wenzenbach sogar der zweite Platz angepeilt werden.

Landesliga-Damen zweimal erfolgreich

Nicht gerade mit der optimalen Besetzung konnte die 1. Damenmannschaft des VC bei ihrem Heimspieltag antreten. Eva Hofmann musste verletzungsbedingt, Vanessa Haas krankheitsbedingt passen. Dafür stand erstmals in dieser Saison Stephi Wittmann wieder auf dem Feld, die es ja als Grundschullehrerin nach München verschlagen hat. Und die ehemalige RegionalligaSpielerin brachte auch gleich wieder mehr Sicherheit in die Schwandorfer Annahme.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenzweiten TB Weiden taten sich die Mädels von Trainer Gerd Spies leichter als erwartet. Lag aber zum Teil auch daran, dass Weidens stärkste Angreiferin Claudia Ender nicht dabei war. Den ersten Satz gaben die VC-Volleyballerinnen noch leichtfertig her, indem sie zwei Satzbälle durch Eigenfehler verschenkten. Doch mit zunehmender Spieldauer dominierten sie das Spiel, gewannen am Ende mit 3:1 (25:16, 25:14, 25:19). Das zweite Spiel gegen die VG Hof sollte dann eine noch eindeutigere Angelegenheit für den VC Schwandorf werden. Mit 25:12, 25:19 und 25:9 war der Sieg in keiner Phase des Spiels gefährdet. Mit sechs Siegen bei zwei Niederlagen und einem vierten Platz in der Landesliga-Tabelle liest sich die bisherige Bilanz trotz des personellen Aderlasses sehr positiv.

Ein Wahnsinns-Krimi im Tiebreak

Ohne drei Spielerinnen musste das VC-Team am vergangenen Wochenende auswärts in Bayreuth antreten. Rebecca Held, Eva Hofmann und Svenja Rölecke mussten kurzfristig verletzungsbedingt passen. Trainer Gerd Spies fehlte daher beim Spiel gegen die Oberfranken jegliche Wechseloption. Trotzdem fanden seine Mädels zunächst recht gut ins Spiel, gewannen den ersten Satz mit 25:18. Doch mit zunehmender Spieldauer offenbarte sich immer mehr das große Problem der Mannschaft an diesem Tag, nämlich die zu geringe Durchschlagskraft im Angriff. Hinzu kam, dass der gegnerische Block gut stand. Mit 25:23 und 25:22 ging der Gastgeber mi 2:1 Sätzen in Führung. Doch das VC-Team zeigte Reaktion, fand in dieser Phase des Spiels zu seiner altenStärke. Besonders Johanna Munding auf der Mitte und Anna Rank auf Diagonal waren jetzt im Angriff kaum zu halten. Schon fast deklassierend glichen die Schwandorfer Mädels mit 25:13 aus, der Tiebreak musste entscheiden. Und hier spielte sich ein hochdramatischer Krimi ab. Auf beiden Seiten wurden mehrere Matchbälle abgewehrt, bis endlich Schwandorf nervenstark zum 25:23 verwandelte.