Spatenstich für Beacharena in Schwandorf

Nicht nur für die beteiligten Vereine, auch für die Stadt Schwandorf war der vergangene Freitag ein historischer Tag! Erstmals in der großen Kreisstadt taten sich drei Schwandorfer Sportvereine zusammen, um gemeinsam ein Bauprojekt zu realisieren, den Bau einer Beacharena mit vier Beachvolleyball-Feldern.

Spätestens mit Beginn der Corona-Krise, seitdem im Schwandorfer Erlebnisbad die Beachfelder gesperrt sind, ist der VC Schwandorf auf der Suche nach einem Gelände, um eigene Sandplätze errichten zu können. Beachvolleyball zählt ja inzwischen zur Trendsportart weltweit. Kaum eine Schule, kaum ein Volleyball-Verein, die nicht über eigene Beachplätze verfügen. Auch der VC Schwandorf engagiert sich seit Jahren erfolgreich im Beachvolleyball. Regelmäßig organisierte er in den vergangenen Jahren im Schwandorfer Freibad Bayerische-Jugendmeisterschaften, bei denen auch Schwandorfer Sportler auf dem Treppchen standen. Die Schulmannschaft der Partnerschule CFG-Gymnasium qualifizierte sich 2017 sogar für die deutsche Meisterschaft in Berlin.

Ohne eigene Beachfelder drohte nun der Zusammenbruch der erfolgreichen Jugendarbeit im Beachvolleyball in Schwandorf. Glücklicherweise tat sich durch den Erwerb des Sportgeländes an der Ettmannsdorfer Straße durch die Stadt von der Deutschen Bundesbahn die Gelegenheit auf, hier eine Beachanlage für die Volleyballsportler der Stadt zu errichten.

12 Wochen Planungsarbeit liegen bereits hinter dem 1. FC Schwandorf, dem SC Ettmannsdorf und dem VC Schwandorf. Gemeinsam wollen sie auf dem Gelände des 1.FC Schwandorf direkt hinter dem A-Platz nahe der Ettmannsdorfer Straße eine Beacharena mit vier Beachvolleyball-Feldern errichten. Finanziell muss der federführende Verein VC Schwandorf einen mittleren fünfstelligen Betrag zur Realisierung der Anlage stemmen. Der Schwandorfer Zahnarzt Dr. Jochen Glamsch, Vater eines Volleyball-spielenden Sohnes und großer Mentor des Projekts, nutzte da all seine Kontakte zu Schwandorfer Firmen, um die nötigen Sponsor-Gelder aufzutreiben. Markus Jauernig, Vorstandsmitglied und Jugendtrainer beim VC Schwandorf, richtete mit seinem Team eigens ein Crowdfunding-Spendenkonto ein. „Die Unterstützung war riesig“, freute sich VC-Vorstand Gerd Spies über das positive Ergebnis. Allein über Crowd-Funding beteiligten sich mehr als einhundert Personen an der Spendenaktion.

Als größter Kostenfaktor ergaben sich aber die Erdarbeiten. Ein Glücksfall für den VC Schwandorf, dass es da die Baufirma Donhauser mit Sitz in Ettmannsdorf gibt. Die Junior-Chefs Claudia und Thomas Donhauser, selbst ehemaliger aktiver Volleyballer, übernahmen die gesamten Kosten für die Erdarbeiten, indem sie die Baumaßnahme als Projekt für Auszubildende ihres Unternehmens organisierten. Schwandorfs Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf, die in Vertretung des Oberbürgermeisters beim Spatenstich anwesend war, hob daher auch das ehrenamtliche Engagement sowohl von Schwandorfer Firmen als auch von Funktionären der beteiligten Vereine hervor, ohne das ein solches Projekt nicht gelingen könne. Vier Beachfelder nebst einem mobilen Funktionsgebäude entstehen nun auf der Anlage des 1. FC Schwandorf. „Mit dieser Anlage können wir nicht nur wieder überregionale Meisterschaften nach Schwandorf holen, sondern auch den zahlreichen Hobby-Beachvolleyballern in Schwandorf eine neue Heimat bieten“, freut sich VC Vorstand Gerd Spies. In Zukunft wird auf dem Gelände des 1.FC Schwandorf nicht nur Fußball gespielt, sondern auch gebeacht. Wenn Corona es zulässt, werden dann in wenigen Wochen drei Schwandorfer Sportvereine mit der Einweihung der Beacharena Schwandorf eine Premiere feiern.

Die Vertreter der drei Schwandorfer Vereine feiern mit Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf (Zweite von rechts), Claudia Donhauser (Dritte von links) und Thomas Donhauser (rechts) von der Baufirma Donhauser den Spatenstich für die Beacharena.

4 neue Beachvolleyballfelder in Schwandorf

4 neue Beachfelder

Erdarbeiten, Fundamente setzen und mehr als 600 Tonnen Sand werden für den Bau der Beachanlage benötigt!

Ausrüstung

Zu einem Feld gehören zwei Pfosten mit Netz, Antennen und Linien! Um Spielen zu können benötigen auch noch Bälle und Anzeigetafeln!

Zusammenhalt

In unserer VCS-Familie genießen wir die Stimmung an Spieltagen im Training und bei Vereinsfeiern!

Erfolgreicher Heimspieltag Herren 3

Am Samstag den 17.10.2020 richtete der VCS den ersten Heimspieltag der Saison aus. Motiviert startete die Mannschaft gegen die sehr starke Oberpfalzauswahl Jahrgang 2007/08 mit dem außerordentlich gutem Trainer Markus Jauernig und außerdem einigen Spielern aus der eigenen VCS-Jugend. Nach hart umkämpften zwei Sätzen konnte sich die konzentrierte und junge Herren 3 Mannschaft dennoch mit 3:1 durchsetzen.

Im zweiten Spiel warteten die Donau Volleys IV aus Regensburg, die durch körperliche Überlegenheit den Jungs großen Respekt einflößten. Durch die motivierenden Anfeuerungsrufe von den beiden Trainern Max Hofmann und Florian Hildebrand konnte sich die Mannschaft auf und neben dem Platz selbst noch einmal pushen. Durch das allgemein gute Mannschaftsklima kamen alle Spieler zum Einsatz und konnte eine gute Leistung abliefern. Schlussendlich schlugen die Herren 3 die Donau Volleys IV klar mit 3:0.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Herren 3 mit der Leistung zufrieden sind und hoffentlich in den darauffolgenden Spieltagen (falls Corona es erlaubt) an den Erfolg anknüpfen können.

1 Sieg – 1 Niederlage

Heute ging es auch endlich für die U13 männlich des VC Schwandorf los in die Saison 20/21.

Ein vergleichbar „kleiner“ Jugendspieltag in Amberg mit nur drei Mannschaften stand auf dem Programm. Im ersten Spiel gegen die „erste Mannschaft“ des VCA waren die Schwandorfer Jungs von Trainer Markus Jauernig anfangs sichtlich nervös und inkonsequent. Im Laufe des Spiels fanden sie sich immer besser zurecht und konnten ihre Stärken zeigen. Nichts desto trotz musste das Spiel – wenn auch knapp – mit 20:25 und 23:25 abgeben werden.

Im zweiten Spiel hier der Gegner ebenfalls Amber, aber „die Zweite“. Nach wenigen Punkten war klar, dass hier mehr zu holen war. Nach spannenden und knappen Ballwechsel konnte sich diesmal Schwandorf mit einem 2:1 (25:17, 23:25, 15:7) durchsetzen.

Alle Spieler konnten heute ihr Potenzial zeigen und Trainer sowie Spieler freuen sich auf die kommenden Trainingseinheiten um Technik und Taktik zu verbessern.

Kader: Max Maderer, Kilian Brunner, Elias Arnold, Sebastian Teubel, Felix Schröder

Klasse Saisonstart

Am vergangenen Samstag startete die zweite Herrenmannschaft des VC Schwandorf unter Kapitän Sebastian Bleistein in ihren ersten Spieltag. In Parsberg trat man gegen die beiden Heimmannschaften Hohenfels-Parsberg I und Hohenfels-Parsberg II an.

Nach einem erfolgreich absolvierten Trainingsspiel am Donnerstag begann man zuversichtlich das erste Spiel der Saison gegen Parsberg I. Mit sicheren Annahmen und gutem Zuspiel konnten vor allem Johannes „Jo“ Stümpfl (Außen) und Stefan „Steppe“ Jauernig (Mitte) punkten, und den ersten Sieg mit 3:0 (25:21,25:12,25:12) sicher nach Hause holen. Im zweiten Match ging es gegen den Bezirksliga-Absteiger Hohenfels-Parsberg II. Gegen die weitaus erfahrenere Mannschaft sollte es ein spannendes Spiel werden. Nachdem man den ersten Satz knapp (25:23) gewann, musste man den Zweiten hauptsächlich aufgrund der hartnäckigen Abwehr und der hohen Blocks der Parsberger abgeben (19:25). Beeindruckende Flugeinlagen des Schwandorfer Liberos Markus Moosner, zwei ebenbürtige Mannschaften und eine aufgeheizte Hallenstimmung machten das Spiel zu einem echten Hingucker. Zum dritten Satz reiste dann auch noch Spontan-Coach Gerd Spieß an. Durch seine taktischen Anregungen wie durchdachtes Aufschlagspiel, veränderte Startrotationen und variableres Zuspiel kämpften sich die Schwandorfer zurück, obwohl Stephan Jauernig aufgrund einer Schulterverletzung frühzeitig abbrechen musste. Leider verlor man den dritten Satz trotzdem mit 24:26. Allerdings konnte an die gute Leistung angeknüpft werden und insbesondere Matthias Schwarz (Außen) und Lukas Mulzer (Diagonal) sorgten mit starken Angriffen und Aufschlägen für den darauffolgenden Satzgewinn (25:19). Im entscheidenden Satz konnte man aggressiv weiterspielen und den Sieg sicher nach Hause holen (15:8).  

Da man hiermit einen der stärksten Konkurrenten geschlagen hat, blickt die Mannschaft äußerst zuversichtlich auf die weitere Saison.

Solider Start, trotz Niederlage

Auch die Herren 3, mit Trainer Markus Jauernig startete am Samstag in ihren ersten Auswärtsspieltag in Waldmünchen. Allen Spielern war deutlich anzumerken, dass sie seit März kein Spiel mehr absolviert hatten und noch dazu einiger angeschlagene Spieler mit dabei waren.

Trotz der vielen Fehler beider Mannschaften konnte sich zum Schluss doch die eingefleischte Mannschaft vom TV Waldmünchen mit 3:0 durchsetzen. Auch im zweiten Spiel gegen VC Amberg 2 machten beide Mannschaften viele Fehler und zum Schluss gewann der VCA gegen die sehr junge Herren 3 des VCS mit 3:0. Alle Spieler, die das Team neu unterstützen konnten gut integriert werden und brachten eine gute Leistung. In beiden Spielern überzeugte der kurzfristig umgeschulte Luis Fiedler auf der Mittelblockerposition mit seinen gut überlegten Angriffen. Noch dazu konnte Felix Rohrwild mit seiner enormen Größe gute Abschlüsse machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Mannschaft trotz zweier Niederlagen eine sehr solide Leistung abrief.

Verstärkung gleich im Dreierpack

Schwandorf. (gsp) Gleich drei weitere Neuzugänge kann der VC Schwandorf verbuchen! Alle drei Neuen bringen trotz ihres noch jungen Alters bereits höherklassige Spielerfahrung mit. Die Landesliga-Damen des VC verzeichnen damit für die anstehende Saison einen Zuwachs von insgesamt fünf Spielerinnen.

Jana Rost (22), Verena Horrmann (23) und Maaike Wieser (24), die drei in Regensburg wohnenden Neuzugänge des VC Schwandorf, spielten in der vergangenen Saison gemeinsam beim Landesligisten TSV Deggendorf. Nachdem sich dieses Team am Ende der Saison aber auflöste, gelang es dank privater Kontakte gleich alle Drei an Land zu ziehen. Da mit Paulina Lutz vom TB Regenstauf und Linda Heissenhuber vom TSV Neutraubling bereits zwei Neuzugänge im Kader der Landesliga-Mädels stehen, verfügt Trainerin Ema Ivic jetzt über einen bärenstarken Kader.

Mit Maaike Wieser erhält das VC-Team eine weitere Zuspielerin. Die 24-Jährige ist eigentlich ein „Berliner Kindl“. Beim Bundesligisten Netzhoppers KW lernte sie das Volleyballspielen, stand als Jugendspielerin für die Landesauswahl Brandenburg auf dem Feld, schnupperte als bei SV Energie Cottbus und BBSC Berlin sogar Drittliga-Luft. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Uni-Klinik in Regensburg schloss sich nach ihrem Zuzug aus Berlin zunächst dem TB Regenstauf an, bevor sie in der letzten Saison nach Deggendorf wechselte.

Verena Horrmann spielt Außen/Annahme. Die Master-Studentin im Fach Personalwesen stammt eigentlich aus Magdeburg. Auch sie stand schon als junge Volleyballerin im Kader einer Drittliga-Mannschaft, beim SV Schöneberg. Im Beach-Team des Bundeslandes Sachsen-Anhalt holte sie als U17-Spielerin den 3. Platz im Bundesfinale und als U18-Spielerin den 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Verena Horrmann gilt als exzellente Beachvolleyballerin. Im auch bei den Schwandorfern Volleyballern beliebten Bellaria Beachcamp in Italien zählt sie trotz ihrer jungen Jahre zum Trainerstab.

Besonders freut sich VC-Trainerin Ema Ivic, dass mit Jana Rost die vakante Libero-Position wieder besetzt werden konnte. Corinna Dengl, bisher VC-Libera, hatte sich ja Richtung SV Hahnbach verabschiedet. Der 22-jährige Neuzugang studiert in Regensburg Angewandte Bewegungs- und Medienwissenschaften, lernte in Oberfranken, bei den N.H. Young Volleys, das Volleyballspielen. Jana hospitierte 2017 im Rahmen eines FSJ beim „geilsten Club der Welt“, dem Bundesligisten TSV Herrsching. Auch sie ist eine erfolgreiche Beachvolleyballerin, heimste für Oberfranken schon mehrere Pokale ein, gehört wie Verena Horrmann zum Trainerteam des Beachcamps in Bellaria.

Nachdem das Innenministerium schon in der vergangenen Woche grünes Licht für Wettkämpfe auch in der Halle gegeben hat, wartet man beim VC Schwandorf nur noch auf die Genehmigung durch die Stadt Schwandorf für die Heimspiele. Die Umsetzung des Hygienekonzepts dürfte aber in der großen Oberpfalzhalle für den VC Schwandorf kein allzu großes Problem darstellen. Wenn alles klappt, geht es dann endlich für die Landesliga-Damen am Samstag, den 10. Oktober, wieder los, gleich mit einem Heimspiel gegen die Oberpfalz-Rivalen TV Furth und TB Regenstauf II.

Oberpfalzmeisterschaft Beach U13 und U14

Am vergangenen Wochenende fand die Oberpfalzmeisterschaft Beach für die U13 und U14 statt.

Am Samstag traten gleich drei Spieler des VC Schwandorf an. Der erfahrene Youngster Moritz Schloder nahm zusammen mit einem Regenstaufer Spieler an der Meisterschaft teil und bereits früh war abzusehen, dass das Team ein Favorit für die Spitzenplatzierung sein wird. Erst im finale mussten sie sich einem Amberger Paar geschlagen geben und das auch nur knapp. Wir gratulieren zu der grandiosen Leistung und natürlich auch zum Vizemeister U13 der Oberpfalz.

Ebenfalls teilgenommen haben die Neueinsteiger Nikita Dochupailo und Jonas Frank. Nachdem sie ihre erste Saison in der Halle erst hinter sich hatten, konnten sie Corona bedingt keinerlei Erfahrungen im Sand sammeln. Nur ein kurzes einstündiges Training in der Woche davor sollte die zwei Jungs von Trainer Markus Jauernig auf die Meisterschaft vorbereiten. Die beiden Talente zeigten sich am Samstag von der besten Seite und konnten einen erfolgreichen sechsten Platz erspielen – Glückwunsch!

Am Sonntag durften dann die älteren Jungs an den Ball, denn auch die U14 spielte um den Oberpfalztitel im Beachvolleyball. Das Schwandorfer Duo Leo Rester und Moritz Schloder konnten trotz geringer Vorbereitung im Sand eine solide Performance abliefern. Durch oft gekonnte Cuts kurz hinters Netz punkteten die noch sehr jungen Schwandorfer. Sie erreichten einen ansehnlichen fünften Platz und können sichtlich stolz darauf sein.

Vielen Dank an die Amberger Kollegen, die die Ausrichtung übernommen haben!

Ex-Profivolleyballerin neue Trainerin beim VC Schwandorf

Ema Ivic, die neue Trainerin beim VC SchwandorfDie Landesliga-Volleyballerinnen des VC Schwandorf haben einen Hochkaräter an Land gezogen! VC-Vorstand Gerd Spies konnte mit der Serbin Ema Ivic eine ehemalige Profi-Volleyballerin als Trainerin verpflichten. Nach dem Abstieg der 1. Damen-Mannschaft aus der Bayernliga und dem Weggang von Trainer Pavel Barborka will damit das neuformierte Team in der Landesliga gleich wieder angreifen.

Laut VC-Vorstand Gerd Spies ist Ema Ivic ein „Glücksfall“ für den VC Schwandorf. Vor zwei Jahren ließ sich die Serbin gemeinsam mit ihrem Mann, ebenfalls ein ehemaliger Profi-Sportler, in Schwandorf nieder, um sich hier beruflich und privat ein neues Leben aufzubauen. Vor gut einem Jahr schloss sie sich dem VC Schwandorf an, trainierte seitdem regelmäßig bei der Damenmannschaft, auch wenn sie ihre aktive Laufbahn beendete.

12 Jahre lang spielte die heute 30-Jährige als Zuspielerin in verschiedenen Profi-Ligen in Europa, u. a. in Frankreich, Griechenland und der Türkei. Auch ihr Mann kommt aus dem Profisport, war mehr als ein Jahrzehnt Profi-Fußballer in der zweiten Liga in Serbien. Ema Ivic spricht mehrere Sprachen, inzwischen dank der Kurse beim Kolping-Bildungswerk in Schwandorf auch Deutsch. Während ihrer Profi-Karriere absolvierte sie nebenbei ein Hochschulstudium in den Bereichen Business-Management und Jura.

Bereits seit mehreren Wochen schwitzen nun die Schwandorfer Landesliga-Mädels unter dem Kommando der neuen serbischen Trainerin. Die nach dem Abenteuer Bayernliga abermals verjüngte VC-Truppe bereitet sich derzeit intensiv auf die neue Landesliga-Saison vor. Die jungen Mädels sind natürlich von ihrer neuen Trainerin begeistert. Schließlich können sie von den Erfahrungen der ehemaligen Profi-Sportlerin enorm profitieren.

„Es macht mir viel Spaß, mit den ehrgeizigen jungen Mädels zu arbeiten“, schwärmt auch die neue Trainerin über ihre neue Aufgabe. Für die kommende Saison hat sie sich bereits Ziele gesteckt, und diese sind beachtlich. Sie möchte mit dem jungen Team wieder ganz vorne mitspielen. Deswegen arbeitet sie derzeit hart an der Physis und Technik der Spielerinnen. Sie will aber auch dem VC-Team um Spielführerin Leonie Knaus noch ein aus ihrer Sicht ganz wichtiges Merkmal erfolgreichen Volleyballsports beibringen. „Ich will, dass sie mehr mit Emotion spielen als bisher“, sagt sie. Nur dann werden sich, so die Trainerin, auch die Erfolge einstellen.

Wenn die Infektionszahlen und damit die Corona-Lockerungen sich weiter so entwickeln und damit der Zeitplan des Volleyballverbands umgesetzt werden kann, starten die Volleyballer Anfang Oktober in die Saison 20/21. Dann wird auch Ema Ivic beim VC Schwandorf als Coach bei den Volleyball-Damen ihr Debüt geben.